Schnupfen

1. Was ist Schnupfen?

Wer einen Schnupfen (englisch: cold, runny nose) hat, muss niesen. Die Nase läuft und man kann nicht mehr gut durch die Nase atmen. Es kann aber auch die Nase verstopft sein. Ursache eines akuten Schnupfens ist meist eine Virusinfektion, z.B. durch Rhinoviren. Übertragen werden die Viren durch Tröpfcheninfektion.

2. Wann muss man zum Arzt gehen?

  • Wenn hohes Fieber (über 39° C) oder langanhaltendes Fieber (länger als 2-3 Tage) vorliegt
  • Kopfschmerzen, die beim Vornüberbeugen schlimmer werden (Verdacht auf Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Ohrenschmerzen (Verdacht auf Mittelohrentzündung)
  • Verdacht auf Heuschnupfen/allergischen Schnupfen, der noch nicht ärztlich abgeklärt ist
  • Verstopfte Nase durch Dauergebrauch von abschwellenden Nasentropfen

3.0 Was kann man tun, um Schnupfen vorzubeugen und um ihn wieder loszuwerden?

  • Trockene Raumluft ist schlecht für die Nasenschleimhaut! Deshalb sorgen Sie für eine Befeuchtung der Atemluft, z.B. durch Wasserbehälter auf den Heizkörpern, Aufhängen von feuchten Handtüchern über Heizkörpern, Fenstern oder Stühlen, Trocknen der Wäsche in der Wohnung. Oder benutzen Sie einfach ein Gerät zur Luftbefeuchtung.
  • Trinken Sie viel! Gut geeignet sind heißer Tee oder heiße Zitrone, vitaminreiche Fruchtsäfte, Wasser
  • Wärmeaanwendung in Form von Rotlicht oder Erkältungsbädern
  • Benutzen Sie eine Nasendusche. Das befeuchtet die Nasenschleimhaut und reinigt die Nase.
  • Inhalationen mit Kamillenextrakt
  • Einreiben mit Erkältungssalben, aber für jüngere Kinder nur spezielle Salben ohne Campher und Menthol benutzen!
  • Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie Passivrauchen.

3.1 Wie soll man sich bei Schnupfen verhalten, um andere nicht anzustecken? (Stichwort: „Hygiene“)

  • Verwenden Sie bei Schnupfen Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese sofort nach Gebrauch im Mülleimer.
  • Niesen Sie nicht in die Luft oder in die Hände, sondern verwenden Sie ein Taschentuch, notfalls die Ellenbeuge.
  • Waschen Sie bei Schnupfen häufig ihre Hände mit warmem Wasser und Seife, besonders nach dem Naseputzen.
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte zu anderen Menschen, während Sie krank sind. Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause und empfangen Sie keinen Besuch.
  • Lüften Sie die Räume, in denen Sie sich aufhalten, mehrmals täglich für jeweils 10 Minuten. Dadurch kann die Belastung der Raumluft mit Krankheitserregern gesenkt werden.

4. Welche Medikamente können bei Schnupfen eingesetzt werden?

Kinder (2 bis 6 Jahre alt)

 

Mit abschwellendem Nasenspray helfen Sie Ihrem Kind, wieder richtig durch die Nase zu atmen. Das Sekret kann abfließen und so beugen Sie einer Nasennebenhöhlenentzündung und einer Mittelohrentzündung vor. Geben Sie Ihrem Kind das abschwellende Nasenspray dreimal täglich im Abstand von 6-8 Stunden. Gut ist, wenn das abschwellende Nasenspray zusätzlich Dexpanthenol zur Pflege der Nasenschleimhaut enthält.

Sekretlösende Mittel verflüssigen den Schleim. Dann kann der Schnupfenschleim besser abfließen, womit einer Nasennebenhöhlenentzündung vorgebeugt wird. Als Sekretlöser  kann ein pflanzlicher Saft aus fünf bewährten Heilpflanzen eingesetzt werden. Ihr Kind bekommt dreimal täglich 2,1 ml von diesem Saft. Der Saft schmeckt süß und enthält Kirscharoma.

 

Schulkinder (älter als 6 Jahre)

 

Mit abschwellendem Nasenspray helfen Sie Ihrem Kind, wieder richtig durch die Nase zu atmen. Das Sekret kann abfließen und so beugen Sie einer Nasennebenhöhlenentzündung und einer Mittelohrentzündung vor. Geben Sie Ihrem Kind das abschwellende Nasenspray dreimal täglich im Abstand von 6-8 Stunden. Gut ist, wenn das abschwellende Nasenspray zusätzlich Dexpanthenol zur Pflege der Nasenschleimhaut enthält.

Sekretlösende Mittel verflüssigen den Schleim. Dann kann der Schnupfenschleim besser abfließen, womit einer Nasennebenhöhlenentzündung vorgebeugt wird. Als Sekretlöser können pflanzliche Tabletten eingesetzt werden, die eine Kombination aus fünf bewährten Heilpflanzen enthalten. Ihr Kind bekommt dreimal täglich eine Tablette. Die Tabletten sind klein und glatt, wodurch sie leicht zu schlucken sind. Wenn Ihr Kind noch keine Tabletten schlucken kann, steht das Medikament auch in Form von Saft  zur Verfügung.

 

Erwachsene

 

Wichtig ist die frühzeitige und konsequente Anwendung von abschwellendem Nasenspray. Damit wird die Nase wieder frei, Sie können durch die Nase atmen und vor allem kann das Schnupfensekret abfließen. Dadurch beugen Sie einer Entzündung der Nasennebenhöhlen und einer Mittelohrentzündung vor. Benutzen Sie das Spray dreimal täglich. Die Anwendungsdauer sollte allerdings auf 5-7 Tage begrenzt werden, damit es nicht zu einer Gewöhnung kommt. Ein Zusatz von Dexpanthenol im Spray pflegt die Nasenschleimhaut.

Sekretlösende Mittel verflüssigen den Schleim. Dann kann der Schnupfenschleim besser abfließen, womit ebenfalls einer Nasennebenhöhlenentzündung vorgebeugt wird. Als Sekretlöser können pflanzliche Tabletten mit den Inhaltsstoffen aus fünf bewährten Heilpflanzen eingesetzt werden. Erwachsene nehmen dreimal täglich eine Tablette.

Ein weiterer Sekretlöser enthält den pflanzlichen Wirkstoff Myrtol aus ätherischen Ölen. Erwachsene nehmen 3-4 mal täglich eine Kapsel unzerkaut eine halbe Stunde vor dem Essen mit einem Glas kalter Flüssigkeit ein.

 

Homöopathie

 

Es gibt ein homöopathisches Kombinationsmittel in Tablettenform, das bei Entzündungen im Hals-Nasen-Rachenraum und bei Nasennebenhöhlenentzündung verwendet werden kann.

Ebenfalls erhältlich ist ein Nasenspray mit einer homöopathischen Wirkstoffkombination.

 

Version 1, Stand 11/2015

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Rebecca Stubenrauch wenden.

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